Am 17. Juni 1966 erblickte ich in einem kleinen Ort im wunderschönen Odenwald das Licht der Welt. Ein Zwillings-Wesen, werden viele jetzt denken. Ja, und genau dieses Zwillingswesen ist es, was meine Seele auf vielfache Weise immer wieder bereichert !

Meine Eltern gaben mir den schönen Namen Martina, was soviel wie "die Kriegerische" bedeutet. Nun, ob soviel Wahrheit darin liegt, überlasse ich gerne dem Betrachter, dennoch ist es ein Wesenszug meinerseits, für meinen Glauben und die Liebe mit aller Macht zu kämpfen.

Im Alter von etwa 5 Jahren erkrankte ich an einer Hirnhautentzündung. Das Fieber stieg zu sehr bedenklichen Werten an. Nach tagelangem vergeblichen Versuch dieses zu senken, wies mich unser damaliger Hausarzt sofort in die Kinderklinik Heidelberg ein. Mit Blaulicht fuhren die Sanitäter um mein Leben. Der diensthabende Arzt gab meinen Eltern kaum Hoffnung und er versuchte sie auf das Schlimmste vorzubereiten. Ich selbst bekam von dieser "Hektik" kaum etwas mit. Ich lebte in einer "anderen" Welt. Ich nenne sie heute meine "Unterwasserwelt". Dieser Begriff läßt diesen Zustand des freien Treibens in der Unendlichkeit des seins am besten erklären. Ich fühlte mich unsagbar geborgen dort und ich wollte da am liebsten für immer bleiben. Es gab dort auch Kinder, mit denen ich spielen und viel lachen konnte.Irgendeine Stimme in mir gab mir aber zu verstehn, daß die Zeit noch nicht gekommen war und so wachte ich langsam wieder aus diesem Zustand auf. Es war ein schreckliches Erlebnis, nichts richtig erkennen zu können, vergeblich sprechen zu wollen und dieses Feuer des Fiebers zu spürn. Dennoch fiel nach Unmengen Antibiotika-Verabreichung das Thermomenter von Tag zu Tag. Endlich konnten alle aufatmen.

 

Manchmal sah ich auf meinem Bett eins dieser Kinder sitzen und ich unterhielt mich mit ihm, zeigte ihm meinen Adventskalender, den ich von meinen Eltern geschenkt bekommmen hatte. Einmal versuchte ich davon einer Krankenschwester zu erzählen.....aber sie sah dieses Kind ja nicht. Sie war sehr freundlich und strich mir übers Haar. Heute denke ich, sie hatte wohl großes Mitleid mit mir, da sie sicher der Meinung war, daß dieser Virus mein Gehirn wohl geschädigt hatte. Tja.. Dies dachten wohl in den folgenden Jahren viele Leute und noch heute kommt machmal so ein Spruch wie "ziemlich crazy" auf mich zu.

Interessant war, daß ich nach dieser Krankheit ein völlig anderes Kind war. Ich löcherte ständig meine Eltern, Freunde und Verwandte mit Fragen nach dem Leben nach dem Tod und ähnlichem.

Immer wieder wurde ich getröstet und man sagte mir, daß ich doch noch ein Kind sei und mir doch darüber noch gar keine Gedanken machen mußte. Ich wuchs in einem katholisch geprägten Elternhaus auf und Religion war für meine Familie sehr wichtig. Nun muß ich aber sagen, daß mich dieser Glaube nicht gerade beflügelte. Ich wollte nicht an eine Hölle und einen strafenden Herrgott glauben. Ich hatte das doch ganz anders in Erinnerung. Heute weiß ich daß ich ein Nahtoderlebnis hatte. Viele Jahre vergingen und erst im Alter von etwa 14 Jahren kam ich langsam der Sache näher. Ich laß in einem Zeitungsartikel über phantastische Phänomen und ich besorgte mir dieses Buch. Es war so etwas wie ein esoterisches Lexikon....es handelte von Hellsehen, Wahrsagerei, Astrologie, Pendeln, usw.

 

Mein Interesse wuchs von Seite zu Seite. Schließlich beschloss ich Tarot-Karten zu kaufen. Diesen Karten folgten unzählige Bände esoterischer Literatur. Bald kam ich zu den Tonbandstimmenforschungen und ab da kam ein Puzzelteil zum anderen. Bald lernte ich einen wunderbare Freundin kennen, die mir die Türen zu all meinen unbeantworteten Fragen wies. Noch heute bin ich von Herzen dafür dankbar. Denn diese Freundschaft begann vor langer, langer Zeit und besteht bis zum heutigen Tag!

 

Da es das Schicksal mit mir ganz besonders gut meinte, durfte ich ein solches Nahtoderlebnis noch einmal "genießen"......

 

Die Geburt meines dritten Kindes ließ zunächst auf sich warten, und als es dann endlich losging, schien zunächst alles völlig normal zu verlaufen. Mit zunehmender Wehentätigkeit allerdings bewegte sich das Kind leider keinen Milimeter in Richtung Ausgang. Es schien "festzustecken". Nach unendlich langen Versuchen mit Wehentropf und fürchterlichen Schmerzen, wurden die Herztöne immer schwächer. Ich selbst fiel einige Male in eine Art Ohnmacht. Schließlich rief die Hebamme den diensthabenden Chefarzt, welcher einen sofortigen Notkaiserschnitt anordnete. Es bestand höchste Lebensgefahr für Mutter und Kind. Eine unglaubliche Hektik begann und ich befand mich immer wieder "neben " mir. Nur so konnte ich diese Schmerzen ertragen. Ich sah, wie ich in den OP geschoben wurde....ich war plötzlich Zuschauer. Da stand ich nun und begriff nicht so recht, was da geschah. In meinen Armen hielt ich meinen kleinen Jungen. Ich war so glücklich...und dennoch etwas war nicht in Ordnung. Ich fühlte einen Stich und dann war alles Dunkel. Wir mußten zurück...Beide!

 

Die Geburt eines Kindes ist an sich schon ein sehr tiefgreifendes Erlebnis. Für mich war es auch ein spirituelles. Seither verbindet mich mit unserem kleinen "Nesthäckchen" eine ganz besondere innige Liebe. Eine Art Seelenfreundschaft, im keltischen auch Anam-Cara genannt.

 

 

 

 

Geboren in Freiheit

aus der Unendlichkeit des Seins

verbunden mit den Elementen

die aus dieser Kraft gewachsen

vereint mit der Energie des Lichts, dem Ursprung

gestärkt durch die Magie der Sinne

geschützt durch das Schwert der Ewigkeit

das für die Liebe kämpft!

 

 

 

 

 

 

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