Laitanis Schmerz und Leiden

 

...nicht bin ich Tochter, noch Schwester, noch Mutter

-nicht bin ich Mensch oder Gott-

-alles was war ist entschwunden-

-alles was ist, scheint mir Last-

-alles was wird ist mir Grauen-

-nichts bin ich mehr, Schmerz bin ich noch-

 

Schmerz, nur noch Schmerz, nur noch Schmerz

 

 

Schattenzeilen


Es gibt einen Ort, an dem sich der Schmerz und die Lust treffen, an dem sie sich ein wenig überschneiden und zärtlich miteinander spielen. Scheue, sehnsüchtige Gedanken finden dorthin ebenso wie manch heimlicher Alltag. Es ist der Schattenort jener Menschen, die sich mit glühender Leidenschaft dem erotischen Spiel von Macht und Unterwerfung hingeben. Ein kleines Volk zwischen den Grenzen von Schmerz und Lust...

 

 

Deine Augen 

 

Schöne, was dir meine Hände

Sind mir deine Augen

In ihnen sich mein Verlangen spiegelt

Auf meine Seele trifft

Und sie fliegen lässt

 

*****

 

Haltlos

Halt mich fest
Binde mich
Verschnüre mich
Fessle mich
Halt mich fest

 
Lass mich los
Löse mich
Enthülle mich
Entfessle mich
Lass mich los

 

 

 

Laitanis Befreiung

 

Das Plätschern Seiner Liebe konnte mich nicht finden

-die Fesseln Seiner Furcht konnten mich nicht binden-

-Die Arme Deiner Stärke halten mich nun-

*

...zurückgegeben hast Du mich mir, zerschlagen was war...

neugeboren wurde ich im Feuer meiner Schmerzen

-frei geht mein Blick in die Ferne-

*

Namen gebe ich nun beider Empfindung

was war nennt sich fortan "Vergangen"

was wird nennt sich "Künftig"

*

Vergangen ist mein Schmerz

vergangen mit den Bildern die mich schmerzten

entstiegen bin ich der Asche meiner Selbst

gebrannt wurde ich neu....

*

>entliehen aus Artjulain´s Hartigan Epos<

 

 

 

 

 

 

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