Atlantis - Ein versunkenes Paradis

 

 

Schon ehe die Zeitenwende begann, gab es hochentwickelte Kulturen, die alle ihren Gott verehrten, die der Wahrheit näher waren, als wir es heute sind. Und wir sprechen von "Wilden"! Sie haben das Orakel befragt, wenn sie nicht mehr weiterwußten - sie waren klüger, als manche Menschen der Neuzeit.

Große Kulturen mußten vergehen, weil Hochmut ihren Weg in die Irre führte. Einst blühende Völker wie die Ägypter, Griechen und Türken, alles weltumspannende Reiche. Sie wurden der Vernichtung preisgegeben.

Als die Erde entstand, wurde sie von Menschen - wenn man sie so nennen will - besiedelt, deren Planet dem Untergang entgegen strebte. Sie waren technisch und geistig hochentwickelt und konnten, da sie die Kraft des Universums kannten, Raum und Zeit überwinden. Sie schufen auf diesem,  unserem Planeten eine hochentwickelte Kultur und begannen die Urbanisierung. Ein zweites Volk, dessen Planet überbevölkert war, wurde aufgenommen in die neue Gemeinschaft und besiedelte den Westen unseres Planeten. Diese Völkergemeinschaft hat sich über Tausende von Jahren weiterentwickelt. Die Tiere, die mitgebracht wurden, vermischten sich mit den Lebewesen, die sich auf der Erde bereits entwickelt hatten. doch ohne das Wissen, das die göttliche Allmacht diesen ersten Siedlern mit auf den Weg gab, wäre dieser Prozeß niemals in Gang gesetzt worden. Der erste gemeinsame Weg begann unter den besten Vorraussetzungen. Alles Wissen war vorhanden, bis der erste Prozeß der Degeneration begann.

Es war das Wissen vorhanden, wie das Leben des einzelnen über Hunderte von Jahren erhalten werden konnte, und zu einem Zeitpunkt in der Geschichte unserer Welt brach die führende Schicht dieser Menschen auf, um neue Planeten zu erkunden und neue Basen zu erschaffen. Sie ließen Lebewesen zurück, die eine sogenannte "Priesterschaft" gründeten, die das Wissen des Universums zu hüten hatte. Langsam, über Jahrhunderte hinweg verlor der normale Bewohner dieses Planeten den Zusammenhang, denn aus den ersten Siedlern schälte sich eine höherbewußte Klasse heraus, die - da sie den "Stein der Weisen" besaßen, das Privilleg des langen Lebens kannten und man sie als Götter verehrte. Sie begannen mit der Erschaffung von Lebewesen, die sie zum Vererben des Wissens bestimmten, Der Untergang war in diesem Moment vorprogrammiert - denn diese sogenannten Götter verloren die Zusammenhänge über das Urwissen.

Sie wurden nur auf die Beherrschung des materiellen Teiles ausggerichtet, der seinen Niederschlag in der Hochkultur der Atlanter fand. Dieses Atlantis war die erste Hochkultur, die entstanden war. Folgerichtig war, daß jene, die einst zurückgingen in das Universum, engen Kontakt halten wollten zur Basis auf dem blauen Planeten (Erde). Mit Bestürzung wurden sie gewahr, daß diejenigen, denen die Verwaltung anvertraut worden war, versagt hatten. In einigen Regionen hatten sie künstliche Befruchtungsstätten errichtet und Experimente veranstaltet, die eine neue Rasse hervorbrachte. Man kennt dieses Wesen unter dem Begriff Cromangnon-Rasse(benannt nach der Fundstätte in der Dordonge/Frankreich). Sie waren anders geartet als andere bisher bekannte Wesen. Es gab nur ein Mittel dagegen einzuschreiten, das Atlantenreich zu vernichten. Das Lenken - Hinlenken von Energien, die alles vernichteten. Explosionen einer ungeheuren Energie - vergleichbar mit Atom, jedoch viel, viel größer, denn sie brachte diesen Planeten zum Wanken, und die Kontinente brachen auseinander. - die dadurch bewirkten Polverschiebungen führten zu einer Eiszeit, die die alten Kontinente nicht mehr erhalten ließ.

Die erste große Eiszeit brach herein, die plötzlich und unerwartet stellenweise alles Leben vernichtete. Die Erde paßte sich dem Wandel im Universum an, und neues, anderes Leben entstand - ähnlich dem Fall des Schockgefrierens - dies war der Fall. Eis umschloß plötzlich lebende Kreaturen und konservierte sie über Jahrtausende. Die Erde machte einige dieser Eiszeiten mit, und das biologische Leben veränderte sein Aussehen und seine Strukturen.

 

Eine Stadt von unvergeßlicher Pracht

unter den vielen großartigen Bauwerken des von Plato beschriebenen Atlantis war der weiträumige Palastkomplex das prunkvollste. Er stand auf einem niedrigen Hügel im Herzen der Hauptstadt und war von drei Kanälen umgeben. Von der königlichen Residenz gelangte man auf einen Hof, wo der Poseidontempel stand. die Anlage war von Atlas, dem ältesten sohn des Poseidon und ersten Hochkönig von Atlantis, erbaut worden. Doch die Herrscher, die Atlas auf den Tron folgten, gaben sich nicht damit zufrieden, den sitz ihrer Macht so zu belassen, wie sie ihn vorfanden. Sobald ein König die Herrschft von seinem Vorgänger übernahm, fügte er noch zu seiner Pracht hinzu und tat alles was er konnte, um den König vor ihm zu übertreffen, bis er schließlich daraus eine Behausung machte, die erstaunlich anzusehen war wegen der Größe und der Schönheit ihrer Handwerkskunst.

Besucher der Palastanlage betraten eine breite Promenade, die drei Kanäle überquerte und durch drei Portale hindurchführte, welche jeweils  in eine Wand aus Messing, eine Wand aus Zinn und eine Wand aus Kupfer, die wie Feuer glänzte, eingelassen waren. Innerhalb dieser schimmernden Begrenzung befanden sich die Residenzen des Adels - Herrschaftshäuser - aus weißem, schwarzem und rotem Stein, der in Steinbrüchen unterhalb der Stadt gewonnen wurde. Überall war so großartiges zu sehen, daß man es mit Worten kaum beschreiben konnte. Der Reichtum, den sie besaßen, schreibt Plato über die Monarchen von Atlantis, war so gewaltig, daß dergleichen nie zuvor in irgend einem königlichen Haus gesehen wurde, noch jemals so leicht zu sehen sein wird.

 

Übermenschliche Weisheit

Das geistige Zentrum von Atlantis war der Poseidontempel, ein prächtiges Gebäude im Herzen der Palastanlagen. Hier trafen sich die Herrscher des Kontinents, um ihre Gesetzte zu verkünden.

Der Tempel war ein Zeugnis des hervorragenden Könnens der Metallhandwerker von Atlantis. Das Gebäude war von einer goldenen Mauer umschlossen, und nach der Beschreibung Platos war sein Äußeres völlig mit Silber überzogen, während die Zinnen aus reinem Gold befestigt waren. Das Innere des Tempels hatten sie mit Elfenbein ausgekleidet, über und über verziert mit Gold, Silber und Messing. Auch alle übrigen Wände, Säulen und Fußböden bestanden aus Messing.

Ein überlebensgroßes Standbild des Poseidon, der sechs geflügelte Schlachtrosse führte, beherrschte den heiligen Raum; aus den Schatten der Wandnischen schimmerten Nymphenstatuen.

Alle fünf oder sechs Jahre versammelten sich in diesem ehrfurchtgebietenden Gerichtssaal der König von Atlantis und seine neun Brüder, die Herrscher der anderen neun Provinzen. Zuerst opferten sie ihren Göttern einen Stier, dann scharrten sich die Herrscher, alle dunkel gekleidet, um das erlöschende Feuer und bestimmten die Gesetzte, die auf einer goldenen Tafel niedergeschrieben wurden.

Die Herrscher von Atlantis regierten ihr Volk mit großer Weisheit, und alle lebten in Eintracht und Frieden. Viele Menschenalter hindurch waren sie den Gesetzen gehorsam, denn ihre Gedanken waren wahr und durchaus großherzig und sie bewiesen Weisheit und Milde miteinander gepaart.

 

Ein furchbares Strafgericht

Auf der Höhe seiner Macht und Herrlichkeit, beanspruchte die stolze Insel die Herrschaft über den Großteil des Mittelmeerraumes. Gerade damals wirkten ihre Bewohner hochherrlich und vielbeglückt und doch seien sie ungezügeltem Ehrgeiz und der Machtgier verfallen.
Maßloser Luxus hatte seinen Tribut gefordert. die Bewohner von Atlantis schätzten Tugend nicht mehr höher ein als materielle Güter. Der von Gott herrührende Bestandteil ihres Wesens war mit häufigen sterblichen Gebrechen versetzt. die Atlantisbewohner, die ihr Glück nicht länger zu ertragen vermochten, hatten ihre Tugenden verloren. Und nun rüstete sich ihre Streitmacht, Athen und die östlichen Gebiete zu erobern.

Doch Zeus, der nach Gesetzen waltende Gott der Götter brach selbst den Stab über sie und verhängte eine Strafe von unvorstellbarer Entgültigkeit. Gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen traten ein und indem ein schlimmmer Tag und eine schlimme Nacht hereinbrach, wurde die Insel Atlantis durch Versinken im Meer den Augen entzogen. Das dortige Meer ist bis heute unbefahrbar und undurchforstbar.

 

 

 

 

 

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